Way to Shambala
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Quadrat im Kreis

So, nach einiger Zeit jetzt auch wieder mal was schreiben. Nicht unbedingt weil es dermaßen zu sagen gibt, dies ist eigentlich nicht der Fall, aber es muss ja nicht immer alles groß interessant sein.

Größte Neuigkeit - Die Schule hat vor'n paar Tagen angefangen und ich bin jetzt offiziel Abiturient, schreibe Klausuren statt Arbeiten und äh, ja - Das war's. Nein gut, tatsächlich scheint's als würde das Niveau ab jetzt spürbar anziehen aber ich selber bin auch extrem motiviert das Jahr zu schaffen - Nicht nur zu schaffen, sondern gut zu schaffen. Ein Abitur bringt auch nichts wenn man mit'n 3'er-Schnitt rausgeht also werde ich dieses Jahr auch wirklich reinhauen. Will das Abitur, will einen guten Schnitt und ich will studieren - Ansonsten scheint die Klasse auch ziemlich angenehm zu sein. Alle kommen gut mit'nander aus wie's scheint und den meisten scheint's auch wirklich ernst zu sein. Gute Sache, hoffe es bleibt so.

Bin recht gespannt wie's wird. Mit 30 Stunden ist die Woche eigentlich sehr kurz und viele verschiedene Fächer haben wir nicht, was wenigstens weniger Klausuren und n' bisschen weniger Stress bedeutet - Aber der wird sowieso aufkommen, spätestens wenn wir in Mathe richtig mit'n Unterricht anfangen. Ab da führt wohl kein Weg mehr am Lernen vorbei.

Mal guck'n wie's sich entwickelt.
Quo vadis?



~In the ruins of our modern time,
He's seeking wisdom for glory alone,
Reaching the shores of an old, ancient shrine,
Fulfilling his destiny to discover the long-hidden home,
He spreads his wings and even the air wouldn't dare to breeze,
Then it happens with neither hesitation nor concernment,
It's all stoud still, there's no wave on the seas,
And then it is here, the ultimate ...~


Coffee stain makes it impossible to identify the last word.
This was the very moment a new word saw the light of day: Cliffhanger!

8.8.07 18:00


Anleitung zum Unglücklichsein!

Ich kam eigentlich, gestern, durch meinen Deutschlehrer zufällig auf den Gedanken mal Anleitung zum Unglücklichsein rauszukramen - Ein Buch von Paul Watzlawick.

In kurzen und bündigen 132 Seiten wird einen mit guten Humor vor Augen geführt, dass ein Leben im Unglück für Jedermann erreichbar ist. Man muss nicht unglücklich geboren sein denn wer wirklich kein Spass am Leben haben will und jede Banalität als Beweis für die eigene, pessimistische Weltanschauung halten will - Das Buch hilft einem mit praktischen Beispielen aus.

Es bedarf nicht viel mehr als einen verklehrten Blick auf die Vergangenheit wo ein Filter drüber gezogen wird und man von nun an, nur noch die schönen Bilder in Errinnerung hat - Selbst wenn es gar keine gab. Eine postiver Nebeneffekt daran ist auch, dass der Blick zurück einem vom Hier und Jetzt ablenkt denn der ungeübte Pessimist könnte sogar noch der Versuchung erliegen seinen Blick nach vorne anstatt nach hinten zu richten. Aber mit diesen praktischen Büchlein zur Hand sollte man einen guten Wegweiser für sein kommendes, beschissenes Leben parat haben.

Ein Kratzer an der Tür - ? Wahrscheinlich Einbrecher. Eine Überprüfung ist nicht nötig, denn wenn man Dinge in Kleinstarbeit nächtelang mit seinen Gedanken sezieren kann, ist dies der Sache wesentlich dienlicher als würde man es eben überprüfen.


Wirklich'n schönes Buch in dem man sich hin und wieder, manch einer wohl auch öfter, wiederfinden wird. Wie schon die Rückseite des Buchs verrät ist der erste Schritt ins Glück dieser Anleitung nicht zu folgen. Einerseits - Ich denke nicht, dass ich so ein Buch wirklich brauche. Andererseits - Es hat viel Wahres an sich, wenn man sich die Probleme so mancher Leute anschaut und irgendwo sind die paar Seiten Text doch ziemlich unterhaltsam. Guter Nebeneffekt: Endlich mal wieder'n Grund hier'n Eintrag zu machen.



APIPA? - Flown out, seeking salvation
21.8.07 20:15


Das ist das schönste Lied der Welt

...wir spielen das, was euch gefällt,
wir wollen euer Herz berühr'n
und euer Geld!



So, gestern auf'n Feuertal Festival 2007 gewesen und ja, wie war's? - Geil. Gespielt hatten Saltatio Mortis, Letzte Instanz, Schelmisch und zu guter letzt Schandmaul. Mitten im botanischen Garten, in Wuppertal gelegen, und ja, sehr gemütlich. Gemütlich trifft's generell weil mir schon die ganze Gegend arg gut gefiehl. Ein paar Fressbuden vor der eigentlichen Bühne, welche ebenfalls sehr klein ausfiehl und von einer Felswand umschlossen war. Sehr, sehr schöne Sache. An Atmosphäre war's einfach kaum zu überbieten als Letzte Instanz mit ihrer, eigenwilligen aber klasse, Musik anfingen und zeitgleich die Bäume um und über einen anfingen ihre Blätter fallen zu lassen. Fast schon hypnotisierend wie man selber in dieser Menschenscharr stand, von vorne die Musik dröhnte und die Bäume sacht ihre Blätter ließen.

Saltatio Mortis, von denen ich soviel eigentlich nie hörte, waren jedoch eine arg gute Wahl als Vorband. Schnell, eingängig und die Leute machten auch jederzeit gut mit. Schade fand ich's dann als die Stimmung bei Letzter Instanz etwas abflaute - Dies mag auch generell an der Musik liegen welche schon teils mehr in Richtung Gothic als Mittelalter geht, doch denke ich trodzdem, dass die Band mehr Beifall verdient hätte. Geniale Idee auch als sie mitten in ihrem letzten Lied anfingen mal von Kiss I was made for loving spielten und Plakate hochhielten wo der Liedtext drauf stand. Total bescheuert, aber super Sache - ... die Leute haben jedenfalls gut mitgesungen.
Schelmish? Total bescheuert. Die Musik ist ja ganz 0815 nicht schlecht, finde ich, aber die Band ist mal dermaßen durch'n Wind. Mittelalter-Punk würd's treffen, denn ihre Eigenbeschreibung passt - Fett, häßlich und assozial. Wenn die Band das von sich selber sagt, dann stimmt's wohl auch.
Und last but not least eben Schandmaul. Muss man an sich auch nicht sagen, denn sie waren wohl der klare Headliner der Band - Mittlerweile war jedes Fleckchen um die Bühne belegt, die Leute völlig aufgedreht (Bier und Met fängt wohl an zu wirken) und knapp 200, 300 Leute machten sofort vom ersten Lied mit. Es ward schon langsam dunkel, man konnte hinter den Bäumen den Vollmond sehen und die Leute schrien sich die Seele aus den Leib, die Hände mussten vor lauter Klatschen wohl schon schmerzen.

Großartiger Tag - ... Aber wieder einmal wunderte ich mich ernsthaft, wie hoch der Alterschnitt lag. Es waren wirklich nicht wenige ältere Herrschaften, um die 40, 50 Jahre alt. Auch viele verkleidet dabei und ansonsten, natürlich, der Großteil Schwarzvolk. Nja, eben angenehme Leute.
26.8.07 22:01